Die Europäische Union als geopolitischer Akteur im Konzert der Großmächte
In den letzten Jahren scheint die Unordnung in der internationalen Politik stetig zugenommen zu haben. China tritt als Weltmacht immer selbstbewusster in Erscheinung, der Krieg in der Ukraine hat die Erzählung vom andauernden Frieden in Europa ins Wanken gebracht und die USA scheinen zumindest unter Donald Trump nicht mehr unverbrüchlich hinter Europa und der EU zu stehen. Die EU muss zunehmend selbstständiger und selbstbewusster auf dem internationalen Parkett auftreten und eigene Interessen versuchen durchzusetzen. Aber ist das für eine Europäische Union, die von vielen als schwacher internationaler Akteur wahrgenommen wird, überhaupt möglich? Der Vortrag gibt einen Einblick in den vielschichtigen internationalen Akteur EU, der neben klassischer Außen- und Sicherheitspolitik in vielen weiteren Politikbereichen aktiv ist und gibt eine Einschätzung, wie sich die Europäische Union gemeinschaftlich im Konzert der Großmächte positionieren kann.
Ich war von 2014 bis 2023 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Europaforschung beschäftigt und bin seit 2023 am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre tätig. 2024 wurde ich an der Fakultät für Humanwissenschaften zum Dr. rer. pol. promoviert. Aus meiner Erfahrung in der Erwachsenenbildung würde ich gerne Themen anbieten, die sich im Bereich der Europäischen Union verorten lassen.
Der Vortrag findet im Franck-Haus in der Untertorstraße statt.
| Kursnr. | 252-1234 |
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| Termin | Mi., 15.04.2026, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr |
| Kursort |
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| Dozent |