Schweinfurt und die Deutschrömer
Das Museum Georg Schäfer feiert im kommenden Jahr den 250. Geburtstag des Kunsteinkäufers König Ludwigs I., Martin von Wagner. Er war wie viele seiner Zeitgenossen den Reizen Roms erlegen und gehörte zu den sogenannten Deutschrömern, den Künstlern, die sich die Ewige Stadt als Lebensmittelpunkt auserkoren hatten. Wagner war aber nicht nur Kunstagent des bayerischen Königs, er schuf auch ein beachtliches zeichnerisches und malerisches Werk und wechselte sogar erfolgreich in die Bildhauerei. Seinen künstlerischen Nachlass mit samt seiner Kunstsammlung stiftete er der Würzburger Universität, die sich seither der größten universitätseigenen Kunstsammlung Deutschlands rühmen darf.
Die Schweinfurter Ausstellung widmet sich nicht nur dem Werk Martin von Wagners, es spannt den Bogen zu den vielen deutschen Künstlern, denen Rom nachhaltige Inspirationen schenkte. Und so werden unter den rund 150 ausgestellten Arbeiten auch Werke von Ludwig Richter, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin und anderen gezeigt. Martin von Wagner ist aber auch der Sohn des wohl produktivsten Würzburger Hofbildhauers Johann Peter Wagner und deswegen werden wir auch einige Werke dieses Künstlers im Umfeld Schweinfurts besichtigen. An erster Stelle sind seine Arbeiten in Gerolzhofen, Grettstadt und Unterspiesheim zu nennen.
Im Preis enthalten:
* Fahrt mit dem Bus der Firma Dürrnagel
* Reiseleitung und örtliche Führungen Thomas Huth
* Eintritt Museum Georg Schäfer und dort lokale Ausstellungsführung
* Audiosysteme
| Kursnr. | 262-1933 |
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1
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| Termin | Fr., 12.03.2027, 08:30 Uhr - 18:00 Uhr |
| Kursort |
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| Dozent |