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Marktheidenfeld 1814 bis 1918 - Das königlich bayerische Jahrhundert

Seit 1814 gehörte Marktheidenfeld wie der größte Teil des heutigen Unterfranken zum 1806 dazu erhobenen Königreich Bayern. Die Anfänge waren schwierig, nicht zuletzt bedingt durch die Grenzlage und durch die Abschottungspolitik der Nachbarstaaten. Beibehalten wurde 1814 die 1806 durchgeführte Verlegung des Landgerichts von Homburg nach Marktheidenfeld. Mit der endgültigen Anerkennung als Amtssitz 1830 begann der Ausbau Marktheidenfelds zum Amtsstädtchen.

Mit dem 1835 genehmigten Bau der Mainbrücke, gebaut zwischen 1837 und 1846, und dem parallel dazu verlaufenden Ausbau der auf Marktheidenfeld ausgerichteten Straßen wurde Marktheidenfeld zum Zentralort des späteren gleichnamigen Bezirksamtes bzw. Landkreises, vollzog sich die Entwicklung vom Markt zum Städtchen. Dazu trug auch die ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt einsetzende gewerbliche Entwicklung bei. Nicht zuletzt wurde Marktheidenfeld, Jahrhunderte lang vom Weinbau und Weinhandel geprägt, in diesen Jahren zum Standort zahlreicher Brauereien.

Kursnr. 262-1100
Kurstermine
1
Termin Mi., 20.01.2027, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Kursort
Dozent

Kursgebühr:

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