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Kursnummer: 182-1105

Info: Im französischen Lascaux benutzten die Menschen schon vor vielen tausend Jahren hauptsächlich die Linie, um mit ihren Höhlenmalereien Geschichten zu erzählen. Ihr Inhalt wird uns zwar für immer verborgen bleiben, weil uns der kulturelle Zusammenhang verlorengegangen ist, aber die Bilder faszinieren in ihrer klaren Form bis heute. Die Zeichnung war seit alters her der Rohbau, den die Malerei mit prächtiger Fassade versah. Das ist einer der Gründe, warum die Zeichnung sich erst spät zu einer eigenständigen Kunstgattung entwickelt hat. Die relativ späte Erfindung des Papiers darf sicher als weiterer Grund gelten. Spätestens mit der Ära Dürers ändert sich das und die Zeichnung erfährt bei Künstlern wie Publikum steigende Wertschätzung. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebt die Zeichenkunst ihre bislang größte Blüte. Zeichnungen sind ideale Druckvorlagen und erreichen über die Vervielfältigung erstmals ein Massenpublikum – sie werden bis hin zum klassischen Comic zu den Bildschöpfungen mit der größten Breitenwirkung.
Ein Parforceritt durch die Geschichte der Zeichnung von Albrecht Dürer bis hin zu Horst Janssen und Tomi Ungerer zeigt an Beispielen aus fünf Jahrhunderten die Geschichte der Linie und die Geschichten, die diese Linien erzählen.

Termine
Donnerstag, 8. November 2018, 19.00 Uhr

Kosten: 3,00 € (ermäßigt: 2,00 €)

Der Vortrag findet ergänzend zur Kunstpreisausstellung "Gedankenstrich" (Franck-Haus vom 20.10. bis 30.12.2018) statt.
Der Kunstpreis 2018 der Stadt Marktheidenfeld wird zum elften Mal ausgeschrieben. Er wird in der Technik Zeichnung vergeben.

Datum Zeit Straße Ort
08.11.2018 19:00 - 20:30 Uhr   Franck-Haus, Untertorstraße 6

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Veranstaltungskalender

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November 2018

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